Holunderbeer-Schmandkuchen
Diesen Holunderbeer-Schmandkuchen werden Sie lieben. Er ist ideal zur Resteverwertung von gekochten Kartoffeln vom Vortag, denn der Boden besteht aus einem Teig, der eher an einen süßen Kloß-Teig erinnert. Darauf kommen kostenlos an Feld-, Wald- und Wiesenrändern gepflückte Holunderbeeren. Der schwarze Holunder (Sambucus nigra), auch unter der Bezeichnung Holler Busch bekannt, ist eine bei uns weit verbreitete Strauchart, die schon von unseren Vorfahren als wirksames Hausmittel gegen Erkältung und Grippe erkannt wurde. Man sollte seine Beeren jedoch nicht roh verzehren, da dies zu Übelkeit und Erbrechen führen kann. Deshalb gehen wir auf Nummer sicher und genießen die Beeren auf diesem gebackenen Kuchen.
Anleitung:
- Die Pellkartoffeln vom Vortag pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Das erfordert etwas Kraftaufwand, der sich aber lohnt.
- Die Kartoffelmasse mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig kurz zusammenkneten und diesen auf einem gefetteten Blech verteilen.
- Den Ofen auf 200 °C vorheizen.
- Die Holunderbeeren waschen, abtropfen lassen und verlesen. Die Beeren kann man leicht mit einer Gabel von den Rispen zupfen. Auf dem Teig gleichmäßig verteilen und bei 200 °C 20 Minuten backen.
- Die Eier, den Zucker, den Vanillezucker und den Schmand verrühren und auf dem vorgebackenen Kuchen verteilen. Weitere 15 Minuten goldgelb abbacken.
- Der Holunderbeer-Schmandkuchen schmeckt sowohl warm aus dem Ofen, als auch kalt.